Scientists Warn of Potential Pandemic as Ancient Viruses May Be Unleashed from Melting Arctic

Wissenschaftler warnen vor potenzieller Pandemie, da alte Viren durch schmelzendes Arktiseis freigesetzt werden könnten

Es gibt zunehmende Besorgnis unter Wissenschaftlern über die potenzielle Bedrohung durch alte Viren, die in der arktischen Permafrostschicht ruhen und durch den weltweit steigenden Klimawandel freigesetzt werden könnten. Diese alten Mikroben, auch als Methuselah- oder Zombie-Viren bezeichnet, wurden bereits von Forschern identifiziert und isoliert, was Ängste vor einem großen Krankheitsausbruch hervorruft.

Angesichts der Möglichkeit, dass diese alten Viren freigesetzt werden, haben Wissenschaftler damit begonnen, ein arktisches Überwachungsnetzwerk zu planen, um frühzeitig Fälle von durch diese Mikroorganismen verursachten Krankheiten zu erkennen. Das Netzwerk würde nicht nur Quarantäneeinrichtungen bereitstellen, sondern auch Expertenmedizin zur Eindämmung eines potenziellen Ausbruchs und zur Verhinderung der Ausreise infizierter Personen aus der Region anbieten.

Während die meisten Analysen von Pandemie-Bedrohungen sich auf Krankheiten konzentrieren, die in südlichen Regionen entstehen und sich nach Norden ausbreiten könnten, wurde bisher wenig Aufmerksamkeit der Möglichkeit geschenkt, dass ein Ausbruch im hohen Norden beginnen und nach Süden reisen könnte. Dieses Versäumnis wird nun behoben, da Forscher zunehmend die Existenz von Viren im Permafrost erkennen, die Menschen infizieren und Krankheitsausbrüche auslösen können.

Die Risiken, die mit dem Schmelzen des arktischen Permafrosts verbunden sind, beschränken sich nicht nur auf direkte Folgen, sondern werden auch durch das Verschwinden des arktischen Meereises verstärkt. Die Veränderungen des Klimas ermöglichen eine verstärkte Schifffahrt, Verkehr und industrielle Entwicklung in der Region, wodurch Bergleute und andere Arbeiter Krankheitserregern ausgesetzt sind, die im Permafrost gedeihen. Die daraus resultierenden Auswirkungen könnten verheerend sein und zu einer raschen Ausbreitung dieser alten Viren führen.

Veränderungen der Landnutzung waren in der Geschichte ein maßgeblicher Treiber von Epidemieausbrüchen, wie zum Beispiel beim Nipah-Virus und dem Affenpocken-Virus. Nun steht die Arktis vor einer vollständigen Transformation der Landnutzung aufgrund des Klimawandels, was eine ähnliche Gefahr birgt wie in anderen Regionen, die Urbanisierung und Industrialisierung erfahren haben.

Die potenzielle Schwere dieser Ausbrüche wird durch die Tatsache verstärkt, dass der Permafrost Viren enthalten kann, die weit älter sind als unsere eigene Spezies. Da unser Immunsystem keinerlei vorherige Exposition gegenüber diesen alten Mikroben hatte, könnte es nicht optimal darauf vorbereitet sein, was die Besorgnis und Dringlichkeit bei der Bewältigung dieser Bedrohung erhöht.

In Zusammenarbeit mit UArctic, der University of the Arctic, laufen bereits Bemühungen, Quarantäneeinrichtungen aufzubauen und die erforderliche medizinische Expertise zur Erkennung und Behandlung früher Fälle lokal bereitzustellen. Es ist entscheidend, vorausschauend zu handeln und gut vorbereitet zu sein, um die Risiken, die durch diese alten Viren entstehen, zu begrenzen. Die Bedrohung ist real und erfordert sofortige Aufmerksamkeit.

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