Scientists Discover Varied Times of COVID-19 Clearance in Immunocompromised Patients

Wissenschaftler entdecken unterschiedliche Zeiten der COVID-19-Ausscheidung bei immungeschwächten Patienten

Zwei kürzlich veröffentlichte Studien haben Licht auf die unterschiedlichen Dauer von COVID-19-Infektionen bei immungeschwächten Patienten geworfen, einschließlich derer mit Krebs und HIV. Die Studien betonen die Risiken einer langanhaltenden Infektion bei diesen Personen und geben Einblicke in die Faktoren, die zur viralen Clearance beitragen.

In der ersten Studie, durchgeführt von Forschern aus fünf US-amerikanischen Gesundheitssystemen und veröffentlicht in The Lancet Microbe, wurden 150 immungeschwächte Patienten mit COVID-19 während der Dominanz der Omikron-Variante untersucht. Ziel der Forscher war es festzustellen, wie lange diese Patienten positiv auf das Virus getestet wurden, da persistente Infektionen in dieser Gruppe beobachtet worden waren. Überraschenderweise stellten sie fest, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Patienten langanhaltende Infektionen hatte. Genau genommen hatten nur 8% der Teilnehmer lebende Viren für mehr als 3 Wochen.

Darüber hinaus zeigte die Studie Unterschiede in der viralen Clearance zwischen verschiedenen Gruppen von immungeschwächten Patienten. Empfänger von Organtransplantationen mit T-Zell-Immunosuppression wiesen die kürzesten Infektionsdauern auf, wobei nur ein Patient eine Infektion hatte, die länger als 56 Tage dauerte. Andererseits hatten HIV-positive Patienten und solche mit B-Zell-Krebsarten eher langanhaltende Infektionen.

Die zweite Studie, veröffentlicht in Science Translational Medicine von Forschern aus Mass General Brigham, unterstützte diese Ergebnisse weiter. Sie entdeckten, dass das Risiko einer chronischen SARS-CoV-2-Infektion nicht bei allen immunsuppressiven Erkrankungen gleich ist. Patienten mit milder bis moderater Immunsuppression, wie beispielsweise Patienten mit Autoimmunerkrankungen, die eine Anti-Tumor-Nekrose-Faktor-Behandlung erhalten, zeigten ähnliche Dynamiken des viralen Ausscheidens wie nicht immungeschwächte Personen. Bei Patienten mit schwerer Immunsuppression hingegen dauerte die Infektion signifikant länger, mit medianen Zeiten von 72 bzw. 40 Tagen für die nasale SARS-CoV-2-RNA und die Kultureliminierung.

Beide Studien betonen die Bedeutung, die unterschiedlichen Risiken und Zeitpläne der COVID-19-Ausscheidung bei immungeschwächten Patienten zu verstehen. Diese Informationen können die klinische Betreuung unterstützen und bei der Identifizierung von Personen helfen, die während ihrer Infektion zusätzliche Unterstützung benötigen. Darüber hinaus stellen die Studien sicher, dass die meisten Patienten mit milder bis moderater Immunsuppression das Virus während der akuten Phase der Infektion eliminieren können. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Beziehung zwischen immungeschwächten Zuständen, viraler Clearance und dem Potenzial für virale Evolution zu erforschen.

All Rights Reserved 2021
| .
Privacy policy
Contact