Supporting Employee Wellbeing: A Holistic Approach

Unterstützung des Wohlbefindens der Mitarbeiter: Ein ganzheitlicher Ansatz

Das Wohlbefinden der Mitarbeiter hat in Unternehmen weltweit oberste Priorität erlangt, da der negative Einfluss von Burnout und hoher Fluktuation erkannt wurde. Allerdings haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Mitarbeiter effektiv zu unterstützen, da sie sich zu sehr auf die Vergütung konzentrieren und verschiedene Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden außer Acht lassen.

Es ist für HR-Führungskräfte wichtig, einen umfassenderen Blick auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu werfen. Dabei sollten physische Gesundheit, finanzielle Stabilität, Karriereaspirationen, die Verbindung zur Gemeinschaft, familiäre Beziehungen und die mentale Gesundheit berücksichtigt werden. Jeder dieser Aspekte trägt zum allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter bei und sollte bei der Entwicklung von Unterstützungsstrategien berücksichtigt werden.

Ein Beispiel dafür ist eine Gesundheitsorganisation, die Schwierigkeiten hatte, eine Position zu besetzen, die umfangreiche Reisen unter extremen Winterbedingungen erforderte. Durch die Anpassung der Rolle, um virtuelle Patientenbesuche zu ermöglichen, stieß die Organisation auf erneutes Interesse von Bewerbern und konnte die Stelle erfolgreich besetzen. Dieses Beispiel verdeutlicht die Bedeutung, sich auf Faktoren zu konzentrieren, die unternehmensintern beeinflusst werden können, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern.

In verschiedenen Branchen können Führungskräfte Wege finden, um Stress zu reduzieren und eine unterstützende Arbeitsumgebung zu schaffen. Gesundheitsdienstleister können die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern verbessern, während Technologie-Start-ups Transparenz und Empathie in ihrer Kommunikation mit den Mitarbeitern priorisieren können.

Die Vernachlässigung der vielfältigen Natur des Mitarbeiterwohlbefindens kann bedeutende Konsequenzen haben. Forschungen zeigen, dass 87 % der Mitarbeiter erwägen würden, von einer Organisation zurückzutreten, die ihr Wohlbefinden vernachlässigt. Um Burnout, Demotivation und hohe Fluktuation zu verhindern, müssen Organisationen personalisierte Unterstützungsmöglichkeiten anbieten, die den einzigartigen Belastungen ihrer Mitarbeiter gerecht werden.

Hier sind drei praktische Tipps zur Unterstützung des Mitarbeiterwohlbefindens:

1. Passen Sie Unterstützungsmaßnahmen an bestimmte Mitarbeitergruppen an:
Verstehen Sie die demografischen Merkmale, Anliegen, Prioritäten und Belastungen Ihrer Belegschaft. Maßgeschneiderte Unterstützungsinitiativen, wie beispielsweise Schuldenhilfeprogramme für Krankenhausmitarbeiter, die durch Studienschulden belastet sind, können erheblich zum finanziellen Wohlbefinden beitragen.

2. Nutzen Sie Daten zur Entscheidungsfindung:
Kombinieren Sie die qualitativen Erkenntnisse der Mitarbeiter mit quantitativen Daten zur Nutzung von Leistungen. Auf diese Weise können Organisationen Leistungspakete entwickeln, die den Bedürfnissen und Interessen der Mitarbeiter entsprechen und untergenutzte Leistungen reduzieren.

3. Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter ihre Rechte verstehen:
Beseitigen Sie Verwirrung, indem Sie regelmäßig und klar über verfügbare Leistungen kommunizieren. Befähigen Sie Mitarbeiter, indem Sie ihnen zugängliche Informationen und einen vereinfachten Weg zur Nutzung ihrer Leistungen bieten.

Durch die Übernahme eines ganzheitlichen Ansatzes zum Mitarbeiterwohlbefinden können Organisationen eine stärkere Mitarbeiter-Arbeitgeber-Beziehung fördern, die Arbeitszufriedenheit steigern und Fluktuationsraten reduzieren. Unternehmen müssen erkennen, dass jede Belegschaft einzigartig ist und ihre Unterstützungsinitiativen entsprechend anpassen, um eine blühende und erfüllte Belegschaft zu gewährleisten.

FAQ – Mitarbeiterwohlbefinden und Unterstützungsstrategien

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