Significant Weight Loss Linked to Higher Risk of Cancer, Study Finds

Studie findet Zusammenhang zwischen signifikantem Gewichtsverlust und erhöhtem KrebsrisikoSignifikanter Gewichtsverlust mit höherem Krebsrisiko verknüpft, Studie findet heraus

Eine kürzlich im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie hat einen starken Zusammenhang zwischen signifikantem Gewichtsverlust und einem erhöhten Risiko einer Krebsdiagnose in den folgenden 12 Monaten festgestellt. Die Studie zielt darauf ab, die Beziehung zwischen Gewichtsverlust und Krebs zu untersuchen, indem sie Gewichtsveränderungsdaten einer großen Gruppe von Teilnehmern über mehrere Jahrzehnte analysiert.

Forscher untersuchten Daten aus der Nurses‘ Health Study, die über 157.000 Frauen umfasste, und der Health Professionals Follow-Up Study, die Männer im Alter von 40 Jahren oder älter einschloss. Beide Gruppen wurden über einen Zeitraum von 28 bis 38 Jahren auf Gewichtsveränderungen überwacht.

Die Ergebnisse zeigten, dass Personen, die in den 12 Monaten vor ihrer Krebsdiagnose 10% oder mehr ihres Körpergewichts verloren hatten, eine signifikant höhere Inzidenzrate aufwiesen im Vergleich zu denen, die keinen Gewichtsverlust hatten. Die Inzidenzrate für Krebs stieg bei Personen mit kürzlichem Gewichtsverlust auf 1.300 pro 100.000 Personenjahre, während sie bei denen ohne Gewichtsverlust etwa 870 pro 100.000 Personenjahre betrug.

Darüber hinaus zeigte die Studie, dass die Absichtlichkeit des Gewichtsverlusts eine Rolle bei dem Krebsrisiko spielte. Teilnehmer, die ungewollt signifikant an Gewicht verloren hatten, hatten eine höhere Inzidenzrate von Krebs im Vergleich zu denen, die beabsichtigt Gewicht verloren oder überhaupt kein Gewicht verloren hatten.

Die Krebsarten, die am häufigsten mit kürzlichem Gewichtsverlust in Verbindung gebracht wurden, waren im oberen Gastrointestinaltrakt, wie der Speiseröhre, dem Magen, der Leber, den Gallengängen und der Bauchspeicheldrüse. Diese Personen hatten im Vergleich zu denen ohne Gewichtsverlust etwa 140 Fälle pro 100.000 Personenjahre überschüssig.

Obwohl Gewichtsverlust auch in den nächsten zwei Jahren ein prädiktiver Faktor für das Auftreten von Krebs war, gab es Ausnahmen. Krebsarten wie Brustkrebs, urogenitaler Trakt, Gehirn und Melanom zeigten keine signifikante Verbindung mit kürzlichem Gewichtsverlust.

Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Untersuchung von unerklärlichem Gewichtsverlust als mögliches Symptom für verborgenen Krebs, besonders bei Personen im Alter von 60 Jahren oder älter. Gesundheitsfachkräfte sollten aufmerksam sein bei Patienten mit signifikantem Gewichtsverlust, da dies auf weiterführende Krebsuntersuchungen hinweisen könnte.

FAQ (Häufig gestellte Fragen):

1. Was hat die kürzlich im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie entdeckt?
Die Studie entdeckte einen starken Zusammenhang zwischen signifikantem Gewichtsverlust und einem erhöhten Risiko einer Krebsdiagnose in den folgenden 12 Monaten.

2. Welche Daten haben die Forscher für die Studie analysiert?
Die Forscher analysierten Gewichtsveränderungsdaten von zwei Gruppen: der Nurses‘ Health Study, die über 157.000 Frauen umfasste, und der Health Professionals Follow-Up Study, die Männer im Alter von 40 Jahren oder älter einschloss.

3. In welchem Zeitrahmen fand die Studie statt?
Die Studie untersuchte Gewichtsveränderungsdaten über einen Zeitraum von 28 bis 38 Jahren.

4. Was haben die Ergebnisse über Gewichtsverlust und Krebsinzidenz gezeigt?
Personen, die in den 12 Monaten vor ihrer Krebsdiagnose 10% oder mehr ihres Körpergewichts verloren hatten, hatten eine signifikant höhere Inzidenzrate im Vergleich zu denen, die keinen Gewichtsverlust hatten.

5. Hat die Absichtlichkeit des Gewichtsverlusts das Krebsrisiko beeinflusst?
Ja, die Studie zeigte, dass Teilnehmer, die ungewollt signifikant an Gewicht verloren hatten, eine höhere Inzidenzrate von Krebs hatten im Vergleich zu denen, die beabsichtigt Gewicht verloren oder überhaupt kein Gewicht verloren hatten.

6. Welche Krebsarten waren am häufigsten mit kürzlichem Gewichtsverlust verbunden?
Die Krebsarten, die am häufigsten mit kürzlichem Gewichtsverlust verbunden waren, befanden sich im oberen Gastrointestinaltrakt, wie der Speiseröhre, dem Magen, der Leber, den Gallengängen und der Bauchspeicheldrüse.

7. Gab es Ausnahmen bei der Verbindung zwischen Gewichtsverlust und Krebs?
Ja, Krebsarten wie Brustkrebs, urogenitaler Trakt, Gehirn und Melanom zeigten keine signifikante Verbindung mit kürzlichem Gewichtsverlust.

8. Wer sollte besonders aufmerksam sein im Hinblick auf unerklärlichen Gewichtsverlust als mögliches Symptom für verborgenen Krebs?
Gesundheitsfachkräfte sollten besonders aufmerksam sein bei Personen im Alter von 60 Jahren oder älter mit signifikantem Gewichtsverlust, da dies auf weiterführende Krebsuntersuchungen hinweisen könnte.

Definitionen:
1. Inzidenzrate: Die Rate, mit der neue Fälle einer bestimmten Krankheit in einer Population über einen bestimmten Zeitraum auftreten.
2. Gastrointestinaltrakt: Der Teil des Verdauungssystems, der die Speiseröhre, den Magen, die Leber, die Gallengänge und die Bauchspeicheldrüse umfasst.
3. Symptom: Ein Anzeichen oder Hinweis auf eine Krankheit oder medizinische Zustand.

Empfohlene verwandte Links:
– Journal of the American Medical Association
– Nurses‘ Health Study
– Harvard School of Public Health: Gewichtsverlust und Krebs

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