Neue Studie zeigt erhöhtes Risiko von Atemnot bei Babys von COVID-positiven Müttern

Neue Studie zeigt erhöhtes Risiko von Atemnot bei Babys von COVID-positiven Müttern

In einer kürzlich in Nature Communications veröffentlichten Studie haben Forscher herausgefunden, dass Babys, die von Frauen geboren wurden, die während der Schwangerschaft COVID-19 hatten, dreimal häufiger schwerwiegende Atemwegsprobleme entwickeln als Säuglinge von Müttern, die das Virus nicht hatten. Diese alarmierende Entdeckung verdeutlicht die langfristigen Auswirkungen des Virus auf schwangere Menschen und ihre Neugeborenen, selbst wenn die Babys selbst nicht infiziert waren.

Die Studie ergab, dass 17 Prozent der Babys, die im Mutterleib COVID-19 ausgesetzt waren, Atemnot erlebten, ein Zustand, der lebensbedrohlich sein kann und oft sofortige medizinische Hilfe erfordert. Die Babys mit Atemnot in der Studie hatten eine durchschnittliche Krankheitsdauer von 24 Tagen, doch zum Glück gab es keine Todesfälle. Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass die langfristigen Komplikationen dieser Erkrankung bei diesen Säuglingen noch unbekannt sind.

Traditionell tritt Atemnot häufig bei Frühgeborenen aufgrund ihrer noch unreifen Lungen auf. Diese Studie ergab jedoch, dass auch termingerechte Babys, die von COVID-positiven Müttern geboren wurden, ein erhöhtes Risiko haben. Der alarmierende Anstieg von Atemwegsproblemen bei Babys von infizierten Müttern wirft Bedenken hinsichtlich der potenziellen langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit auf und unterstreicht die dringende Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich.

Sean O’Leary, Vorsitzender des Ausschusses für Infektionskrankheiten der Amerikanischen Akademie für Pädiatrie, äußerte sich zu der Studie und erklärte, dass sie zu dem wachsenden Wissensstand über die Geheimnisse dieses Virus beitrage. Selbst mehr als vier Jahre nach dem Auftreten sind Wissenschaftler weiterhin dabei, neue Möglichkeiten zu entdecken, wie COVID-19 Einfluss auf Menschen nehmen kann, insbesondere auf gefährdete Bevölkerungsgruppen wie schwangere Frauen und ihre Babys.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung der Impfung für schwangere Menschen als Mittel zum Schutz sowohl der Mütter als auch ihrer Babys vor den potenziellen Risiken im Zusammenhang mit COVID-19. Da unser Verständnis des Virus weiterhin fortschreitet, ist es entscheidend, die Gesundheit und das Wohlergehen schwangerer Menschen zu priorisieren und sicherzustellen, dass sie Zugang zu notwendigen Präventionsmaßnahmen und medizinischer Versorgung haben.

Häufig gestellte Fragen:

All Rights Reserved 2021
| .
Privacy policy
Contact