New Study Shows Alarming Number of Family Physicians Contemplating Leaving Alberta’s Health-Care System

Neue Studie zeigt beunruhigende Anzahl von Allgemeinmedizinern, die einen Austritt aus dem Gesundheitssystem Albertas in Erwägung ziehen

Ein kürzlich von ThinkHQ veröffentlichter Bericht hat enthüllt, dass eine signifikante Mehrheit der Allgemeinmediziner in Alberta den Ausstieg aus dem Gesundheitssystem in Erwägung zieht. Der Bericht, der von der Alberta Medical Association (AMA) in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass mehr als 60 Prozent der befragten Hausärzte beabsichtigen, nach Alternativen zu ihrer aktuellen Praxis zu suchen.

Das Hauptanliegen der befragten Ärzte drehte sich um die finanzielle Rentabilität ihrer Praxen, wobei etwa 91 Prozent ihre Besorgnis diesbezüglich zum Ausdruck brachten. Über die Hälfte der Befragten, das sind 52 Prozent, gaben an, dass sie große Bedenken hinsichtlich der finanziellen Nachhaltigkeit ihrer Praxen haben. Darüber hinaus bezeichneten erschütternde 57 Prozent den aktuellen finanziellen Zustand ihrer medizinischen Praxen als „schlecht“, während nur acht Prozent angaben, dass ihre Praxen finanziell gut abschneiden. Zusätzlich glaubten 20 Prozent der Hausärzte, dass ihre Praxen in den nächsten sechs Monaten nicht mehr finanziell rentabel sein werden.

Der Bericht hob hervor, dass finanzielle Belastungen besonders bei Ärzten auftraten, deren Praxen teilweise oder vollständig auf Gemeindebasis tätig waren, dh sie waren nicht in das Alberta Health Services integriert. Dies hat wiederum dazu geführt, dass etwa 61 Prozent der Hausärzte einen Austritt aus dem Gesundheitssystem Albertas in Erwägung ziehen. Von denen, die einen Austritt in Betracht ziehen, überlegen 38 Prozent eine vorzeitige Pensionierung, insbesondere unter Ärzten mit einer Praxisdauer von über 25 Jahren. Der Bericht enthüllte auch, dass 48 Prozent der neueren Ärzte, die weniger als zehn Jahre praktizieren, eine Umsiedlung außerhalb Albertas in Betracht ziehen.

Der Präsident der AMA, Dr. Paul Parks, warnte davor, dass diese Erkenntnisse auf ein größeres Problem im Gesundheitssystem insgesamt hindeuten. Dr. Parks betonte die Bedeutung der Verbesserung der primären Versorgung als Grundlage für Verbesserungen in der Akutversorgung, der Langzeitpflege sowie in der psychischen Gesundheitsversorgung und der Suchtbehandlung.

Die beunruhigende Anzahl von Hausärzten, die den Ausstieg aus dem System in Betracht ziehen, erfolgt nach einem früheren Bericht, der eine signifikante Zunahme der Anzahl von Albertans zeigte, die einen Hausarzt benötigen. Zwischen April 2022 und März 2023 besuchten 923.542 Personen die Website „Find a Doctor“ in Alberta, was einem Anstieg von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese steigende Nachfrage nach Hausärzten geht einher mit einem Rückgang der Anzahl von Ärzten in Alberta, die neue Patienten aufnehmen.

Die AMA hat der Regierung von Alberta ein neues Vergütungsmodell vorgeschlagen, in der Hoffnung, eine Lösung für die aktuelle Situation zu finden. Durch die Einführung eines umfassenden Versorgungsmodells auf Basis von Panels, ähnlich den in anderen Provinzen implementierten Modellen, glaubt die AMA, dass bessere Ergebnisse in der primären Versorgung erzielt werden können. Wenn die Regierung diese Änderungen nicht umsetzt, werden die Konsequenzen schwerwiegend sein und zu überfüllten Krankenhäusern und eingeschränktem Zugang zur Versorgung für die Bewohner Albertas führen.

Der Gesundheitsminister von Alberta, LaGrange, hat auf die in dem Bericht erhobenen Bedenken reagiert. Erkennt die Herausforderungen des Gesundheitssystems an und betont das Engagement der Regierung, diese anzugehen. Angesichts der Dringlichkeit der Situation bedarf es jedoch sofortiger Maßnahmen, um eine weitere Verschlechterung des Gesundheitssystems in Alberta zu verhindern.

FAQ-Abschnitt:

1. Was ist die wichtigste Sorge, die von Hausärzten in Alberta geäußert wird?
Die wichtigste Sorge, die von Hausärzten in Alberta geäußert wird, ist die finanzielle Rentabilität ihrer Praxen. Etwa 91 Prozent der befragten Ärzte äußerten Bedenken hinsichtlich der finanziellen Nachhaltigkeit ihrer Praxen.

2. Wie viele Hausärzte erwägen einen Austritt aus dem Gesundheitssystem in Alberta?
Laut dem Bericht ziehen etwa 61 Prozent der Hausärzte in Alberta einen Austritt aus dem Gesundheitssystem in Betracht.

3. Welcher Prozentsatz der Hausärzte glaubt, dass ihre Praxen nicht mehr als sechs Monate finanziell rentabel sein werden?
Der Bericht ergab, dass 20 Prozent der Hausärzte glauben, dass ihre Praxen in den nächsten sechs Monaten nicht mehr finanziell rentabel sein werden.

4. Welche Lösungen schlägt die Alberta Medical Association (AMA) für die aktuelle Situation vor?
Die AMA hat der Regierung von Alberta ein neues Vergütungsmodell vorgeschlagen. Sie schlagen die Einführung eines umfassenden Versorgungsmodells auf Basis von Panels vor, das in anderen Provinzen verwendet wird, um die primäre Versorgung zu verbessern und den Herausforderungen zu begegnen, denen sich Hausärzte gegenübersehen.

5. Wie reagiert der Gesundheitsminister von Alberta auf die in dem Bericht geäußerten Bedenken?
Der Gesundheitsminister von Alberta, LaGrange, hat auf die in dem Bericht geäußerten Bedenken reagiert. Erkennt die Herausforderungen an und betont das Engagement der Regierung, die Probleme im Gesundheitssystem in Alberta anzugehen.

Definitionen:

– Alberta Medical Association (AMA): eine Berufsvereinigung, die die Ärzte Albertas vertritt und sich für den medizinischen Beruf einsetzt.

– Alberta Health Services: die provinzweite Organisation für die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten in Alberta.

– Primäre Versorgung: der erste Kontakt für Individuen innerhalb des Gesundheitssystems, in der Regel von Hausärzten und Allgemeinmedizinern bereitgestellt.

– Vergütungsmodell: ein System, das bestimmt, wie Ärzte für ihre Leistungen bezahlt werden.

Vorgeschlagene verwandte Links:

– Alberta Medical Association (AMA)
– Gesundheitsversorgung in Alberta

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