New Study Reveals the Power of Adult Talk in Language Development

Neue Studie enthüllt die Kraft des Erwachsenengesprächs bei der Sprachentwicklung

Die Sprachentwicklung bei kleinen Kindern ist eine komplexe und faszinierende Reise. Eine kürzlich von der Psychologin Elika Bergelson von der Harvard University durchgeführte Studie liefert wertvolle Einblicke in die Faktoren, die den Spracherwerb bei Kindern unter vier Jahren beeinflussen. Während es allgemein beobachtet wird, dass Kinder im Alter von etwa 18 Monaten anfangen, ihre ersten Worte zu sprechen, und sich mit zwei oder drei Jahren zu Sätzen und Phrasen weiterentwickeln, variiert die Geschwindigkeit dieses Prozesses von Individuum zu Individuum.

Entgegen früheren Annahmen fand die Studie keine signifikante Korrelation zwischen der Häufigkeit der Vokalisation eines Kindes und Faktoren wie Geschlecht, sozioökonomischem Status oder Exposition gegenüber mehreren Sprachen. Stattdessen machten die Forscher eine bahnbrechende Entdeckung: Kinder, die mehr Erwachsenengespräche hören, neigen dazu, selbst sprachlicher zu sein. Diese Erkenntnis gilt unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund und umgeht die traditionelle Annahme, dass eine langsamere Sprachentwicklung mit einem niedrigeren sozioökonomischen Status zusammenhängt.

Während die Studie dieses Zusammenhangs beleuchtet, wirft sie auch unbeantwortete Fragen über die Dynamik zwischen der kindlichen Sprache und dem Erwachsenengespräch auf. Fördert eine gesprächige Umgebung eine größere Sprache bei Kindern, oder bewirken sprachgewandte Kinder mehr Erwachsenengespräch? Um diese Interaktionen besser zu verstehen, sind weitere Forschungen erforderlich.

Die Studie verwendete tragbare Aufnahmegeräte bei Kindern im Alter von zwei Monaten bis vier Jahren und erfasste über 40.000 Stunden Aufnahmen. Anschließend wurden maschinelles Lernen und Algorithmen verwendet, um die Daten zu analysieren und die Faktoren zu erkunden, die frühzeitiges Brabbeln, Silben, Wörter und Satzproduktion beeinflussen.

Eine bedeutende Erkenntnis aus der Studie ist, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die Anzahl der Vokalisationen mit der Anzahl der gehörten Erwachsenenvokalisationen korrespondiert. Für je 100 Erwachsenenvokalisationen ergibt sich eine zusätzliche Anzahl von 27 Vokalisationen eines Kindes. Dieser Effekt verstärkt sich mit jedem Jahr der Entwicklung.

Obwohl der Schwerpunkt der Studie hauptsächlich auf der Quantifizierung von Geräuschen anstelle von sprachlicher Raffinesse lag, stellt sie die konventionelle Annahme in Frage, dass sozioökonomische Faktoren eine große Rolle bei der Sprachentwicklung spielen. Stattdessen betont sie die Bedeutung des Erwachsenengesprächs bei der Förderung optimaler Sprachfähigkeiten während der entscheidenden frühen Jahre eines Kindes.

Die Studie eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten und fordert ein Umdenken und die Förderung der Sprachentwicklung. Indem wir Erwachsene ermutigen, in Gegenwart von Kindern mehr zu sprechen, können wir ihre Sprachfähigkeiten positiv beeinflussen. Weitere Untersuchungen versprechen, das komplexe Zusammenspiel zwischen kindlicher Sprache und dem sprachlichen Umfeld zu enthüllen und ein tieferes Verständnis dieses faszinierenden Prozesses zu ermöglichen.

Sprachentwicklung bei jungen Kindern: FAQ

Frage: Was hat die aktuelle Studie von Elika Bergelson von der Harvard University über den Spracherwerb bei Kindern enthüllt?
Antwort: Die Studie hat herausgefunden, dass es keine signifikante Korrelation zwischen der Häufigkeit der Vokalisation eines Kindes und Faktoren wie Geschlecht, sozioökonomischem Status oder Exposition gegenüber mehreren Sprachen gibt.

Frage: Was wurde in der Studie über die Faktoren, die die Sprachentwicklung bei Kindern beeinflussen, entdeckt?
Antwort: Die bahnbrechende Entdeckung der Studie war, dass Kinder, die mehr Erwachsenengespräche hören, tendenziell selbst sprachlicher sind, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund.

Frage: Bietet die Studie Antworten auf die Dynamik zwischen kindlicher Sprache und Erwachsenengespräch?
Antwort: Nein, die Studie stellt Fragen, ob eine gesprächige Umgebung eine größere Rede bei Kindern fördert oder ob sprachgewandte Kinder mehr Erwachsenengespräch hervorrufen. Weitere Forschung ist erforderlich, um diese Interaktionen besser zu verstehen.

Frage: Welche Methoden wurden in der Studie verwendet?
Antwort: Die Studie verwendete tragbare Aufnahmegeräte bei Kindern im Alter von zwei Monaten bis vier Jahren, um über 40.000 Stunden Aufnahmen zu erfassen. Anschließend wurden maschinelles Lernen und Algorithmen zur Datenanalyse verwendet.

Frage: Was hat die Studie über die Beziehung zwischen Erwachsenenvokalisationen und kindlichen Vokalisationen herausgefunden?
Antwort: Die Studie hat herausgefunden, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die Anzahl der von ihnen produzierten Vokalisationen mit der Anzahl der gehört Erwachsenenvokalisationen korrespondiert. Für je 100 Erwachsenenvokalisationen produziert ein Kind zusätzliche 27 Vokalisationen.

Frage: Welche Bedeutung haben die Ergebnisse der Studie?
Antwort: Die Studie stellt die konventionelle Annahme in Frage, dass sozioökonomische Faktoren eine große Rolle bei der Sprachentwicklung spielen, und betont die Bedeutung des Erwachsenengesprächs bei der Förderung optimaler Sprachfähigkeiten in den frühen Jahren eines Kindes.

Frage: Wie können die Ergebnisse der Studie die Sprachentwicklung beeinflussen?
Antwort: Die Studie legt nahe, dass das Ermutigen von Erwachsenen, mehr mit Kindern zu sprechen, sich positiv auf ihre Sprachfähigkeiten auswirken kann.

Schlüsselbegriffe:
– Spracherwerb: Der Prozess, durch den eine Person die Fähigkeit erwirbt und entwickelt, Sprache zu verstehen und zu verwenden.
– Vokalisation: Die Produktion von Geräuschen mit der Stimme.
– Sozioökonomischer Status: Die wirtschaftliche und soziale Position einer Person oder Familie innerhalb einer Gesellschaft.
– Sprachliches Umfeld: Die Umgebung und der Kontext, in dem eine Person Sprache erwirbt und verwendet.

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