New Guidance Urges Healthcare Workers Not to Report Women for Illegal Abortions

Neue Richtlinien fordern Gesundheitspersonal auf, illegale Abtreibungen nicht zu melden

Gesundheitsdienstleister werden dazu angeleitet, Frauen nicht den Behörden zu melden, wenn sie den Verdacht haben, dass diese ihre Schwangerschaft illegal beendet haben. Das Royal College der Geburtshelfer und Gynäkologen (RCOG) hat neue Richtlinien herausgegeben, in denen festgelegt wird, dass Frauen, die eine Abtreibung hatten, nicht strafrechtlich verfolgt werden sollten. Nach geltendem britischen Recht darf Patientendaten ohne Einwilligung nicht offengelegt werden. Die RCOG hat diese Richtlinien als Reaktion auf eine Zunahme von polizeilichen Ermittlungen in Bezug auf Abtreibungen veröffentlicht.

Die RCOG betont, dass solche Fälle selten sind und fordert Frauen auf, bei Bedarf medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das College stellt klar, dass es „niemals“ im öffentlichen Interesse liegt, Frauen, die eine Abtreibung hatten, zu melden und betont die Bedeutung des Schutzes dieser schutzbedürftigen Personen.

Dies sind die ersten offiziellen Richtlinien dieser Art, und Gesundheitspersonal ist nun verpflichtet, jede Offenlegung von Patientendaten an die Polizei zu rechtfertigen oder sich möglichen Verfahren zur Überprüfung der Berufsfähigkeit stellen zu müssen. Die RCOG ist besorgt über die steigende Anzahl von polizeilichen Ermittlungen nach Abtreibungen und deren potenzielle Auswirkungen auf schutzbedürftige Patienten.

Dr. Jonathan Lord, der medizinische Direktor der RCOG, hebt die Schäden hervor, die Frauen und ihren Familien durch die Meldung des medizinischen Personals an die Behörden entstehen. Er betont die Bedeutung des Vertrauens zwischen Gesundheitsdienstleistern und Patienten, insbesondere in Bezug auf schutzbedürftige Gruppen.

Im letzten Jahr stieg die Zahl der gemeldeten Verdachtsfälle illegaler Abtreibungen an die Polizei in England und Wales auf 29, im Vergleich zu 16 im Jahr 2018. Während Abtreibungen unter bestimmten Bedingungen in England legal sind, kann das absichtliche Beenden einer Schwangerschaft außerhalb dieser Parameter mit lebenslanger Haft bestraft werden.

Die RCOG unterstützt eine Änderung des Strafrechts, die Frauen vor Strafverfolgung wegen Abtreibungen schützen würde. Die Regierung hat erklärt, dass sie die Sensibilität und unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema anerkennt, betont jedoch die Bedeutung des Zugangs zu sicheren und legalen Abtreibungen für alle Frauen.

FAQ:

F: Was sind die neuen Richtlinien, die vom Royal College der Geburtshelfer und Gynäkologen (RCOG) herausgegeben wurden?
A: Die RCOG hat neue Richtlinien herausgegeben, in denen festgelegt wird, dass Gesundheitsdienstleister Frauen, die eine Abtreibung hatten, nicht den Behörden melden sollten.

F: Warum werden diese Richtlinien herausgegeben?
A: Die Richtlinien werden herausgegeben als Reaktion auf eine Zunahme von polizeilichen Ermittlungen in Bezug auf Abtreibungen. Die RCOG betont, dass solche Ermittlungen selten sind und fordert Frauen auf, bei Bedarf medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

F: Können Patientendaten nach britischem Recht ohne Einwilligung offengelegt werden?
A: Nein, nach geltendem britischen Recht dürfen Patientendaten nicht ohne Einwilligung offengelegt werden.

F: Was passiert, wenn Gesundheitspersonal Patientendaten ohne Rechtfertigung an die Polizei weitergeben?
A: Gesundheitspersonal, das Patientendaten ohne Rechtfertigung an die Polizei weitergibt, kann möglichen Verfahren zur Überprüfung der Berufsfähigkeit ausgesetzt sein.

F: Warum ist es wichtig, Frauen, die eine Abtreibung hatten, nicht zu melden?
A: Die RCOG stellt klar, dass es „niemals“ im öffentlichen Interesse liegt, Frauen, die eine Abtreibung hatten, zu melden, und betont die Bedeutung des Schutzes dieser schutzbedürftigen Personen.

F: Welche potenziellen Folgen hat das absichtliche Beenden einer Schwangerschaft außerhalb der gesetzlichen Vorgaben in England?
A: Das absichtliche Beenden einer Schwangerschaft außerhalb der gesetzlichen Vorgaben in England kann mit lebenslanger Haft bestraft werden.

Definitionen:
– RCOG: Royal College der Geburtshelfer und Gynäkologen

Verwandte Links:
– Offizielle Website der RCOG
– Informationen zur Abtreibung auf der NHS-Website

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