New Research Uncovers High Rates of Untreated Anaemia

Neue Forschungsergebnisse zeigen hohe Raten unbehandelter Anämie

Eine kürzlich durchgeführte Studie von Forschern der University of Limerick hat das beunruhigende Ausmaß an Personen aufgedeckt, die an Anämie leiden. Anämie, charakterisiert durch einen niedrigen Hämoglobinspiegel im Körper, ist mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen verbunden, einschließlich hoher Hospitalisierungsraten und einer schlechten Lebensqualität. Trotz ihrer behandelbaren Natur ergab die Studie, dass Personen nicht ausreichend auf diese Erkrankung untersucht werden.

Die Studie, an der eine Kohorte von 112.181 Patienten beteiligt war, nutzte Daten des National Kidney Disease Surveillance Systems, um die Häufigkeit von Anämie und die Nutzung von Screening-Tests auf Eisenmangel, Vitamin B12-Mangel und Folsäuremangel zu untersuchen. Die Ergebnisse waren gleichermaßen besorgniserregend und aufschlussreich.

Der leitende Ermittler, Professor Austin Stack, ein konsultierender Nephrologe und Gründungsprofessor für Medizin an der medizinischen Fakultät der University of Limerick, betonte die Bedeutung der Studie und bezeichnete sie als die größte ihrer Art, die im irischen Gesundheitssystem durchgeführt wurde. Mit fast zwei Milliarden betroffenen Menschen weltweit ist die Identifizierung und Behandlung dieser Erkrankung entscheidend, um nachteilige klinische Ergebnisse zu verhindern.

Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie war die hohe Anzahl von Patienten mit Anämie, insbesondere unter älteren Menschen und Personen mit zugrunde liegenden Erkrankungen wie Nierenerkrankungen und Diabetes. Schockierenderweise wurden trotz der Häufigkeit der Erkrankung auch niedrige Raten der Untersuchung auf leicht behandelbare Ursachen von Anämie wie Vitamin B12-, Folsäure- und Eisenmangel aufgedeckt.

Professor Stack betonte die Bedeutung der Untersuchung und Identifizierung der zugrunde liegenden Ursache von Anämie. Die Studie ergab, dass ein Drittel der Patienten Anzeichen für absoluten Eisenmangel hatte, während 6,3% einen B12-Mangel hatten und 5,8% einen Folsäuremangel aufwiesen. Mit den modernen klinischen Praktiken besteht ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Anämiebehandlung durch effektive Behandlungen dieser Mangelzustände.

Diese Forschung liefert wertvolle Einblicke in das Ausmaß der Anämiebelastung und die Notwendigkeit verbesserter Screening- und Behandlungsprotokolle. In Zukunft ist es unerlässlich, dass Gesundheitssysteme die Identifizierung und Behandlung von Anämie priorisieren, insbesondere bei Hochrisikogruppen. Dadurch können die nachteiligen Folgen dieser Erkrankung verringert und die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen Personen verbessert werden.

Häufig gestellte Fragen zu Anämie

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