Handshakes: More Than Just a Gesture

Händedrucke: Mehr als nur eine Geste

In einer Welt, in der Händedrücke aufgrund von Bedenken bezüglich der Verbreitung von COVID-19 weniger üblich geworden sind, ist es wichtig zu erkennen, dass ein einfacher Händedruck wertvolle Einblicke in unsere Gesundheit geben kann. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass die Stärke Ihres Griffs ein leistungsstarker Indikator für verschiedene Gesundheitszustände sein kann.

Eine solche Studie, durchgeführt von Wissenschaftlern der Queen Mary University of London, konzentrierte sich auf den Zusammenhang zwischen Griffstärke und Herzgesundheit. Die vom British Heart Foundation finanzierte Forschung untersuchte 5.000 Teilnehmer und entdeckte eine Korrelation zwischen schwachen Händedrücken und einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Personen mit geringerer Griffstärke hatten schwächere Herzen, die Schwierigkeiten hatten, Blut effektiv im Körper zu pumpen. Darüber hinaus hatten diejenigen mit geringer Griffstärke häufig vergrößerte und geschädigte Herzen.

Professor Steffen Petersen, der die Studie leitete, betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse und erklärte, dass die Griffstärke als kostengünstige und leicht umsetzbare Maßnahme dienen könnte, um Personen mit hohem Risiko für Herzerkrankungen zu identifizieren. Indem die Griffstärkenbewertung gemeinsam mit anderen Risikofaktoren wie Familienanamnese, Cholesterinspiegel und Blutdruck durchgeführt wird, können Gesundheitsfachkräfte Personen mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle besser identifizieren.

Darüber hinaus wurde die Griffstärke auch mit anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht. Untersuchungen an schwedischen Männern zeigten eine Verbindung zwischen geringerer Griffstärke und einer erhöhten Sterblichkeitsrate aller Ursachen. Eine weitere Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, ergab, dass ein schwacher Griff in der Lebensmitte das Risiko für Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Krebs um 20% erhöhen kann.

Zudem wurde eine reduzierte Griffstärke mit Depressionen in Verbindung gebracht. Eine Analyse von Daten aus verschiedenen Ländern legte nahe, dass Personen mit geringerer Griffstärke in mittlerem und höherem Alter häufiger an Depressionen leiden.

Darüber hinaus könnte ein schwacher Händedruck ein frühes Anzeichen für Demenz sein. Gebrechlichkeit, die oft durch einen schwachen Händedruck angezeigt wird, ist ein Risikofaktor für kognitive Beeinträchtigungen in den frühen Stadien der Krankheit. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Gebrechlichkeit durch körperliche Aktivität und eine angemessene Ernährung teilweise verhindert und umgekehrt werden kann.

Zusammenfassend bieten Händedrücke mehr als nur eine soziale Begrüßung. Die Stärke unseres Griffs kann wertvolle Einblicke in unsere Gesamtgesundheit bieten. Indem die Bedeutung der Griffstärke erkannt wird, können Gesundheitsfachkräfte potenziell Personen mit einem hohen Risiko für Herzerkrankungen, Depressionen und Demenz in einem frühen Stadium identifizieren, was eine proaktive Intervention und Präventionsstrategien ermöglicht. Also, denken Sie beim nächsten Händedruck daran, dass seine Auswirkungen über bloße Höflichkeit hinausgehen.

Häufig gestellte Fragen zu Händedrücken und Gesundheit

1. Was ist der Zusammenhang zwischen Griffstärke und Herzgesundheit?
– Studien haben gezeigt, dass schwache Händedrücke auf ein höheres Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle hinweisen können. Personen mit geringerer Griffstärke haben oft schwächere Herzen, die Schwierigkeiten haben, Blut effektiv zu pumpen.

2. Wie können Gesundheitsfachkräfte die Bewertung der Griffstärke nutzen?
– Indem sie die Bewertung der Griffstärke gemeinsam mit anderen Risikofaktoren wie Familienanamnese, Cholesterinspiegel und Blutdruck durchführen, können Gesundheitsfachkräfte Personen identifizieren, die anfällig für Herzerkrankungen sind.

3. Gibt es andere Gesundheitsprobleme, die mit Griffstärke zusammenhängen?
– Ja, eine geringere Griffstärke wurde mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate aller Ursachen in Verbindung gebracht, einschließlich eines höheren Risikos für Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Krebs. Sie wurde auch mit Depressionen im mittleren und höheren Alter in Verbindung gebracht.

4. Kann ein schwacher Händedruck ein frühes Anzeichen für Demenz sein?
– Ein schwacher Händedruck, der oft auf Gebrechlichkeit hinweist, kann ein Risikofaktor für kognitive Beeinträchtigungen in den frühen Stadien der Demenz sein. Körperliche Aktivität und eine angemessene Ernährung können jedoch helfen, Gebrechlichkeit zu verhindern und teilweise umzukehren.

Schlüsselbegriffe und Definitionen:
– Griffstärke: Die Stärke und Kraft, die eine Person beim Greifen eines Gegenstands aufbringt, gemessen an ihrer Fähigkeit, etwas mit der Hand zu drücken oder festzuhalten.
– Herzinfarkt: Eine Erkrankung, bei der der Blutfluss zum Herzen blockiert ist und Brustschmerzen, Atemnot und potenzielle Schäden am Herzmuskel verursacht.
– Schlaganfall: Eine Erkrankung, die durch eine Unterbrechung der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird und zu Schäden an den Gehirnzellen und potenziellem Verlust von Körperfunktionen führt.
– Gebrechlichkeit: Ein häufiges geriatrisches Syndrom, das durch Schwäche, verringerte körperliche Funktion und Anfälligkeit für nachteilige Gesundheitsfolgen gekennzeichnet ist.

Vorgeschlagene verwandte Links:
– Informationen zum Herzinfarkt
– Informationen zum Schlaganfall
– Informationen zur Depression
– Gebrechlichkeit und Demenz

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