Avian Flu Outbreak Hits California Poultry Farms

Geflügelpest-Ausbruch trifft Geflügelhöfe in Kalifornien

Ein laufender Ausbruch der Geflügelpest richtet in Kalifornien großen Schaden auf Geflügelhöfen an und verursacht erhebliche wirtschaftliche Verluste für Landwirte und Auswirkungen auf lokale Verbraucher. Anders als die vorherige Welle von Ausbrüchen, die Geflügelhöfe im Mittleren Westen verwüstete, war Kalifornien anfangs vom Virus verschont geblieben. Die hohe Ansteckungsgefahr der Krankheit führte jedoch zur Ausrufung des Notstands im Sonoma County, wo zahlreiche kommerzielle Betriebe über 1 Million Tiere schlachten mussten, um die Ausbreitung zu kontrollieren.

Die Geflügelpest, auch als hochpathogene aviäre Influenza bekannt, wird hauptsächlich von Zugvögeln wie Enten und Gänsen verbreitet. Diese Wasservögel können das Virus tragen, ohne Symptome zu zeigen, was es ihnen leicht macht, die Krankheit auf Hühner- und Putenfarmen sowie Hinterhofbestände zu übertragen. Als Reaktion darauf ergreifen Geflügelhöfe in Kalifornien strenge Biosicherheitsmaßnahmen und halten ihre Bestände in Innenräumen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Der Verlust an lokalen Hühnern hat zu einem Anstieg der Eierpreise in der San Francisco Bay Area geführt, da Supermärkte und Restaurants Lieferanten außerhalb der Region finden mussten. Dieser Ausbruch ist Teil eines größeren Problems, da seit dem Auftreten des Virus Anfang 2022 in den USA insgesamt etwa 82 Millionen Vögel in 47 Bundesstaaten geschlachtet wurden. Der resultierende Mangel führte zu einem starken Anstieg der Eierpreise, die sich inzwischen wieder normalisiert haben, da Bestände wieder aufgebaut und Ausbrüche kontrolliert wurden.

Experten warnen, dass der Klimawandel das Risiko von Geflügelpestausbrüchen erhöht, da sich sich verändernde Wetterbedingungen auf die Zugmuster wild lebender Vögel auswirken. Die jüngsten außergewöhnlichen Regenfälle in Kalifornien haben neue Lebensräume für Wasservögel geschaffen, die sie den Geflügelhöfen näher bringen. Diese Nähe erhöht die Übertragungsmöglichkeiten.

Während medizinisches Fachpersonal und Forscher versuchen, den Ausbruch zu bewältigen, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich Hinterhofbeständen. Das Vorhandensein infizierter Wildvögel stellt ein ernsthaftes Risiko für Hinterhofhühner dar, da sie infiziert werden und die Krankheit möglicherweise auf kommerzielle Betriebe übertragen könnten. Experten raten Besitzern von Hinterhofbeständen, Vorsichtsmaßnahmen wie das Tragen sauberer Kleidung und Schuhe zu treffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Trotz der verheerenden Auswirkungen des Geflügelpestausbruchs sind Geflügelbauern wie Mike Weber von Sunrise Farms entschlossen, ihre Unternehmen wieder aufzubauen und ihre Kunden weiterhin zu versorgen. Während sie den Prozess der Reinigung und Desinfektion ihrer Betriebe durchlaufen, bleiben sie optimistisch für die Zukunft und wissen, dass es eine herausfordernde Reise sein wird, sich von diesem verheerenden Ausbruch zu erholen.

FAQ

1. Was verursacht den laufenden Ausbruch der Geflügelpest in Kalifornien?
– Der laufende Ausbruch der Geflügelpest in Kalifornien wird hauptsächlich durch die hohe Ansteckungsgefahr des Virus verursacht, das von Zugvögeln wie Enten und Gänsen verbreitet wird.

2. Wie reagieren Geflügelhöfe in Kalifornien auf den Ausbruch?
– Geflügelhöfe in Kalifornien treffen strenge Biosicherheitsmaßnahmen und halten ihre Bestände in Innenräumen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

3. Wie hat sich der Ausbruch auf die Eierpreise in der San Francisco Bay Area ausgewirkt?
– Der Verlust an lokalen Hühnern aufgrund des Ausbruchs hat zu einem Anstieg der Eierpreise in der San Francisco Bay Area geführt. Supermärkte und Restaurants mussten Lieferanten außerhalb der Region finden.

4. Wie viele Vögel wurden in Kalifornien geschlachtet, um die Ausbreitung der Geflügelpest zu kontrollieren?
– Über 1 Million Vögel wurden in Kalifornien geschlachtet, um die Ausbreitung der Geflügelpest zu kontrollieren.

5. Warum erhöht der Klimawandel das Risiko von Geflügelpestausbrüchen?
– Der Klimawandel erhöht das Risiko von Geflügelpestausbrüchen, da sich verändernde Wetterbedingungen die Zugmuster wild lebender Vögel stören, sie den Geflügelhöfen näher bringen und die Übertragungschancen erhöhen.

6. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Besitzer von Hinterhofbeständen treffen, um das Risiko einer Geflügelpestübertragung zu minimieren?
– Besitzer von Hinterhofbeständen sollten Vorsichtsmaßnahmen wie das Tragen sauberer Kleidung und Schuhe treffen, um das Risiko einer Geflügelpestübertragung zu minimieren.

Definitionen

– Geflügelpest: Auch bekannt als hochpathogene aviäre Influenza, ist es eine ansteckende Viruserkrankung, die hauptsächlich Vögel, einschließlich Hausgeflügel, betrifft.

– Biosicherheitsmaßnahmen: Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten in einem bestimmten Bereich oder einer Bevölkerung. Im Zusammenhang mit der Geflügelzucht umfassen Biosicherheitsmaßnahmen Protokolle und Praktiken, die darauf abzielen, das Eindringen und die Übertragung von Krankheiten in Geflügelbeständen zu verhindern.

Vorgeschlagene verwandte Links

– CDC – Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
– USDA – Aviäre Influenza
– FDA – Grundlagen zur Aviären Influenza

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