FAPI-PET/CT Shows Superiority in Detecting Head and Neck Cancer

FAPI-PET/CT übertrifft FDG-PET/CT bei der Erkennung von Kopf- und Halskrebs

Eine kürzlich in der Zeitschrift Journal of Nuclear Medicine veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass das Fibroblasten-Aktivierungsprotein-Inhibitor (FAPI)-PET/CT bei der Erkennung von Primärtumoren bei Patienten mit Kopf- und Halskrebs besser abschneidet als FDG-PET/CT. Die Forschung legt nahe, dass FAPI-PET/CT eine empfindliche und zuverlässige bildgebende Technik für diese Patienten sein könnte.

Kopf- und Halskrebs mit unbekanntem Primärtumor stellt eine Herausforderung bei der Diagnose dar, da die Patienten häufig vergrößerte Lymphknoten haben, aber der Ursprung des Krebses unbekannt ist. Aktuelle Techniken wie CT, MRT, Nasopharyngoskopie und Laryngoskopie weisen eine geringe Erkennungsrate für Primärtumoren auf. F-18 FDG PET/CT, das den Glukosestoffwechsel in Tumorzellen visualisiert, hat zwar einige Verbesserungen in der Erkennungsrate gezeigt, kann aber auch zu falsch-positiven Befunden aufgrund von Anreicherung in entzündetem Gewebe führen.

Im Gegensatz dazu haben FAPI-Radiotracer wie Gallium-68 (Ga-68) FAPI vielversprechende Ergebnisse bei der Erkennung von Krankheiten gezeigt. Diese Tracer binden spezifisch an Fibroblastenzellen im stützenden Gewebe von Tumoren. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit von FAPI-PET/CT bei Kopf- und Halskrebspatienten mit Tumoren unbekannter Herkunft in einer prospektiven klinischen Studie.

Die Forscher schrieben 91 Patienten mit negativen oder uneindeutigen Befunden von Primärtumoren ein. Innerhalb einer Woche führten sie F-18 FDG und Ga-68 FAPI-PET/CT durch und protokollierten das Vorhandensein von Primärtumoren in den bildgebenden Sätzen. Die Analyse zeigte, dass Ga-68 FAPI-PET/CT mehr Primärläsionen als F-18 FDG PET/CT erkannte und eine bessere Sensitivität, positiver Vorhersagewert und Genauigkeit bei der Lokalisierung von Primärtumoren aufwies.

Darüber hinaus führte Ga-68 FAPI-PET/CT zu einer verbesserten Änderung der Behandlung bei einem signifikanten Prozentsatz der Patienten. Die Studie ergänzt die vielversprechenden Ergebnisse der FAPI-PET/CT-Bildgebung bei verschiedenen anderen Kopf- und Halskrebserkrankungen wie dem Nasopharynxkarzinom, dem Oropharynxkarzinom und dem Speicheldrüsengangkarzinom.

Angesichts der schlechten Fünf-Jahres-Überlebensrate von Kopf- und Halskrebspatienten mit Tumoren unbekannter Herkunft sind weitere Studien erforderlich. Die Forscher betonten die Notwendigkeit einer multizentrischen Studie zur Bestätigung ihrer Ergebnisse. FAPI-PET/CT hat das Potenzial, die Diagnose und Behandlung von Kopf- und Halskrebs erheblich zu verbessern und den Patienten bessere Ergebnisse zu bieten.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Was hat die kürzlich in der Zeitschrift Journal of Nuclear Medicine veröffentlichte Studie ergeben?
Die Studie ergab, dass das Fibroblasten-Aktivierungsprotein-Inhibitor (FAPI)-PET/CT bei der Erkennung von Primärtumoren bei Patienten mit Kopf- und Halskrebs besser abschneidet als FDG-PET/CT. FAPI-PET/CT könnte eine empfindliche und zuverlässige bildgebende Technik für diese Patienten sein.

2. Warum ist Kopf- und Halskrebs mit unbekanntem Primärtumor schwierig zu diagnostizieren?
Kopf- und Halskrebs mit unbekanntem Primärtumor ist schwierig zu diagnostizieren, da die Patienten häufig vergrößerte Lymphknoten haben, aber der Ursprung des Krebses unbekannt ist. Aktuelle Techniken wie CT, MRT, Nasopharyngoskopie und Laryngoskopie weisen eine geringe Erkennungsrate für Primärtumoren auf.

3. Was ist F-18 FDG PET/CT?
F-18 FDG PET/CT ist eine Technik, die den Glukosestoffwechsel in Tumorzellen visualisiert. Bei Kopf- und Halskrebspatienten hat sie einige Verbesserungen in der Erkennungsrate von Primärtumoren gezeigt, kann aber auch zu falsch-positiven Befunden führen.

4. Wie funktionieren FAPI-Radiotracer?
FAPI-Radiotracer wie Gallium-68 (Ga-68) FAPI binden spezifisch an Fibroblastenzellen im stützenden Gewebe von Tumoren. Sie haben vielversprechende Ergebnisse bei der Erkennung von Krankheiten gezeigt.

5. Was waren die Ergebnisse der Studie in Bezug auf FAPI-PET/CT?
Die Studie schrieb 91 Patienten mit negativen oder uneindeutigen Befunden von Primärtumoren ein. Ga-68 FAPI-PET/CT erkannte im Vergleich zu F-18 FDG PET/CT mehr Primärläsionen und zeigte eine bessere Sensitivität, einen positiven Vorhersagewert und eine bessere Genauigkeit bei der Lokalisierung von Primärtumoren.

6. Hat FAPI-PET/CT positive Ergebnisse bei anderen Kopf- und Halskrebserkrankungen gezeigt?
Ja, die FAPI-PET/CT-Bildgebung hat vielversprechende Ergebnisse bei verschiedenen anderen Kopf- und Halskrebserkrankungen wie dem Nasopharynxkarzinom, dem Oropharynxkarzinom und dem Speicheldrüsengangkarzinom gezeigt.

7. Was ist die Bedeutung weiterer Studien?
Angesichts der schlechten Fünf-Jahres-Überlebensrate von Kopf- und Halskrebspatienten mit Tumoren unbekannter Herkunft sind weitere Studien erforderlich. Die Forscher betonten die Notwendigkeit einer multizentrischen Studie zur Bestätigung ihrer Ergebnisse und zur Erforschung des Potenzials von FAPI-PET/CT zur Verbesserung der Diagnose und Behandlung von Kopf- und Halskrebs.

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– Journal of Nuclear Medicine

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