Emerging Threat: The Rise of Nitazenes in the Drug Market

Aufstieg der Nitazene auf dem Drogenmarkt: Eine aufkommende Bedrohung

Es gibt eine neue Bedrohung in der Welt der illegalen Drogen und sie nennt sich Nitazene. Während die Fentanyl-Krise in den letzten Jahren Anlass zur Besorgnis war, wird das Auftauchen dieser „benzimidazolbasierten Opioide“ schnell zu einer größeren Alarmursache. Nitazene, die ursprünglich als potenzielle Schmerzmittel in den späten 1950er Jahren entwickelt wurden, tauchen nun weltweit bei Überdosierungsopfern auf.

Was macht Nitazene so gefährlich? Zunächst einmal sind sie unglaublich stark. Ein Analogon namens Etonitazene kann bis zu 1.000-mal stärker sein als Morphium und ist damit noch stärker als Fentanyl selbst. Studien haben gezeigt, dass die Behandlung einer Nitazene-Überdosierung im Vergleich zu Fentanyl möglicherweise mehrere Dosen Naloxon, das Mittel zur Bekämpfung von Opiatüberdosierungen, erfordert. In einigen Fällen waren selbst mehrere Dosen nicht ausreichend, um das Leben eines Benutzers zu retten.

Noch beunruhigender ist unser begrenztes Verständnis von Nitazene. Im Gegensatz zu Fentanyl und seinen Derivaten ist die chemische Struktur von Nitazene immer noch weitgehend unbekannt, und selbst geringfügige Modifikationen können ihre Stärke und Wirkung dramatisch verändern. Dies macht Nitazene zu einer gefährlichen Unbekannten in der Welt der Straßendrogen. Drogenkartelle könnten problemlos verschiedene starke Derivate herstellen, und ohne geeignete Testmaßnahmen steigt das Potenzial für Überdosierungen ins Unermessliche.

Das Vorhandensein von Nitazenen auf dem Drogenmarkt lässt sich auf das „Eiserne Gesetz der Prohibition“ zurückführen. Wenn die Drogenbekämpfung strenger wird, werden die Drogenproduzenten dazu gedrängt, stärkere Formen zu entwickeln, um ihre Gewinne zu maximieren. Kleinere Packungen stärkerer Drogen lassen sich leichter schmuggeln und verkaufen, was das Risiko-Nutzen-Verhältnis für die Händler verbessert. Wir haben dieses Muster bereits bei anderen Drogen gesehen, wie dem Anstieg des THC-Gehalts in Cannabis und dem Übergang von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln zu Heroin und Fentanyl.

Die Schuld an der Nitazene-Krise liegt letztendlich bei der Drogenprohibition, einer Politik, die kontinuierlich zur Schaffung gefährlicherer und stärkerer Substanzen geführt hat. Da die Zahl der Drogentodesfälle exponentiell steigt, ist es an der Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger die eigentliche Ursache des Problems angehen. Der Krieg gegen Drogen hat die Gesellschaft nur tiefer in ein tödliches Loch geführt. Vielleicht wird das Auftauchen von Nitazenen endlich als Weckruf dienen, um diesem fruchtlosen und schädlichen Ansatz ein Ende zu setzen.

Während die Welt mit der fortlaufenden Opioidkrise zu kämpfen hat, stellt der Aufstieg der Nitazene eine neue und dringende Herausforderung dar. Es ist entscheidend, dass politische Entscheidungsträger und Strafverfolgungsbehörden schnell handeln, um diese aufkommende Bedrohung zu verstehen und zu bekämpfen. Leben stehen auf dem Spiel, und nur durch die Bewältigung der inhärenten Probleme der Drogenprohibition können wir hoffen, eine dauerhafte Lösung für die verheerenden Auswirkungen illegaler Drogen auf unsere Gemeinschaften zu finden.

Häufig gestellte Fragen zu Nitazenen

1. Was sind Nitazene?
Nitazene sind benzimidazolbasierte Opioide, die ursprünglich als potenzielle Schmerzmittel in den späten 1950er Jahren entwickelt wurden. Sie sind eine neue und gefährliche Klasse illegaler Drogen, die jetzt weltweit bei Überdosierungsopfern auftauchen.

2. Warum sind Nitazene gefährlich?
Nitazene sind unglaublich stark, wobei ein Analogon namens Etonitazene bis zu 1.000-mal stärker als Morphium sein kann. Die Behandlung einer Nitazene-Überdosierung erfordert möglicherweise mehrere Dosen Naloxon, das Mittel zur Bekämpfung von Opiatüberdosierungen, im Vergleich zu nur einer Dosis für Fentanyl. Ihre chemische Struktur ist weitgehend unbekannt, was sie zu einer gefährlichen Unbekannten in der Welt der Straßendrogen macht.

3. Wie hängt das Vorhandensein von Nitazenen auf dem Drogenmarkt mit dem „Eisernen Gesetz der Prohibition“ zusammen?
Das „Eiserne Gesetz der Prohibition“ besagt, dass die Drogenbekämpfung strenger wird, werden Drogenproduzenten dazu gedrängt, stärkere Formen zu entwickeln, um ihre Gewinne zu maximieren. Nitazene sind ein Beispiel für Drogenkartelle, die stärkere Drogen herstellen, um das Risiko-Nutzen-Verhältnis für Händler zu verbessern.

4. Wer ist schuld an der Nitazene-Krise?
Die Schuld an der Nitazene-Krise liegt letztendlich bei der Drogenprohibition, einer Politik, die kontinuierlich zur Schaffung gefährlicherer und stärkerer Substanzen geführt hat. Der Krieg gegen Drogen hat zum Auftauchen von Nitazenen und anderen schädlichen Drogen beigetragen.

5. Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um die Nitazene-Krise anzugehen?
Politische Entscheidungsträger und Strafverfolgungsbehörden sollten schnell handeln, um die aufkommende Bedrohung von Nitazenen zu verstehen und zu bekämpfen. Es ist entscheidend, die inhärenten Probleme der Drogenprohibition anzugehen und alternative Ansätze zur Drogenpolitik in Betracht zu ziehen, um eine dauerhafte Lösung für die verheerenden Auswirkungen illegaler Drogen auf Gemeinschaften zu finden.

Für weitere Informationen zur Drogenprohibition und ihren Folgen können Sie die Drug Policy Alliance besuchen.

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