Assessing Walking Ability Could Help Predict Fracture Risk in Older Adults

Abschätzung der Gehfähigkeit könnte das Risiko für Frakturen bei älteren Erwachsenen vorhersagen

Eine neue Studie des Garvan Institute of Medical Research und der UNSW Sydney zeigt, dass die Fähigkeit, eine Strecke von einem Kilometer bequem zu gehen, das Frakturrisiko bei älteren Erwachsenen vorhersagen kann. Die in JAMA Network Open veröffentlichte Studie legt nahe, dass Ärzte einfach nur ihre Patienten nach ihren Gehfähigkeiten befragen müssen, um Personen zu identifizieren, die weitere Untersuchungen zur Knochengesundheit und Maßnahmen zur Frakturprävention benötigen.

Die leitende Autorin der Studie, Professorin Jacqueline Center, erklärt, dass Schwierigkeiten beim Gehen selbst auf kurzen Strecken eng mit einem höheren Frakturrisiko in den nächsten fünf Jahren verbunden sind. Indem Ärzte ihre Patienten nach einigen einfachen Fragen zu ihren Gehfähigkeiten fragen, könnten sie ein Frühwarnzeichen haben, um ihre Knochengesundheit zu überprüfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Die Studie ergab, dass zu Beginn der Untersuchung jeder fünfte Erwachsene über eine Gehbehinderung berichtete. Die Forschung zeigte weiterhin, dass Personen, die Schwierigkeiten beim Gehen hatten, während des Follow-up-Zeitraums signifikant häufiger Frakturen erfahren. Zum Beispiel hatten Frauen mit einer „erheblichen“ Gehbehinderung ein um 60% höheres Frakturrisiko im Vergleich zu Frauen ohne Behinderung, während Männer ein erhöhtes Risiko von über 100% hatten.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass etwa 60% aller Frakturen in der Studie mit irgendeiner Form von Gehbehinderung verbunden waren. Diese Ergebnisse blieben bestehen, auch nachdem andere Faktoren wie Alter, Stürze, frühere Frakturen und Gewicht berücksichtigt wurden. Das Frakturrisiko wurde an verschiedenen Stellen beobachtet, einschließlich Hüften, Wirbeln, Armen und Beinen.

Laut Professorin Center könnte diese einfache Beurteilung der Gehfähigkeit dazu beitragen, mehr gefährdete Personen zu identifizieren, die von einer Knochendichtemessung oder präventiven Behandlung profitieren würden. Derzeit sind die Screening-Raten für Frakturriskobewertungen gering, daher ist es entscheidend, einfache und genaue Möglichkeiten zur Erkennung von gefährdeten Personen zu finden.

Indem die Gehfähigkeit als Warnzeichen für mögliche Knochengesundheitsprobleme betrachtet wird, können Ärzte die Früherkennung und Intervention verbessern. Patienten, die Schwierigkeiten haben, bequem einen Kilometer zu gehen, werden ermutigt, ihre Bedenken mit ihren Ärzten zu besprechen und Knochengesundheitschecks anzufordern. Die frühzeitige Erkennung gefährdeter Personen kann zu einer Verringerung von Frakturen und einer verbesserten Knochenstärke durch geeignete Behandlungen und Lebensstiländerungen führen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) basierend auf dem Artikel:

1. Was fanden die Forscher des Garvan Institute of Medical Research und der UNSW Sydney in ihrer Studie heraus?
– Die Studie ergab, dass die Fähigkeit, eine Strecke von einem Kilometer bequem zu gehen, das Frakturrisiko bei älteren Erwachsenen vorhersagen kann.

2. Wie können Ärzte Personen identifizieren, die weitere Knochendichtemessungen und Maßnahmen zur Frakturprävention benötigen?
– Ärzte können solche Personen einfach nach ihren Gehfähigkeiten fragen.

3. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Schwierigkeiten beim Gehen kurzer Strecken und einem erhöhten Frakturrisiko?
– Schwierigkeiten beim Gehen selbst auf kurzen Strecken sind eng mit einem höheren Frakturrisiko in den nächsten fünf Jahren verbunden.

4. Wie können Ärzte die Gehfähigkeit der Patienten als Frühwarnzeichen nutzen?
– Ärzte können ihre Patienten nach einigen einfachen Fragen zu ihren Gehfähigkeiten befragen, um ihre Knochengesundheit zu überprüfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

5. Wie viele Erwachsene berichteten zu Beginn der Studie über Gehbehinderungen?
– Zu Beginn der Studie berichtete jeder fünfte Erwachsene über Gehbehinderungen.

6. Wie war die Beziehung zwischen Gehschwierigkeiten und dem Frakturrisiko?
– Personen, die Schwierigkeiten beim Gehen hatten, waren während des Follow-up-Zeitraums signifikant häufiger von Frakturen betroffen.

7. Welcher Prozentsatz der Frakturen in der Studie war mit einer Form von Gehbehinderung verbunden?
– Ungefähr 60% aller Frakturen in der Studie waren mit einer Form von Gehbehinderung verbunden.

8. An welchen verschiedenen Stellen wurde das Frakturrisiko beobachtet?
– Das Frakturrisiko wurde an verschiedenen Stellen beobachtet, einschließlich Hüften, Wirbeln, Armen und Beinen.

9. Warum ist die Beurteilung der Gehfähigkeit wichtig?
– Die Beurteilung der Gehfähigkeit kann dazu beitragen, Personen mit Risiko zu identifizieren, die von einer Knochendichtemessung oder präventiven Behandlung profitieren könnten.

10. Wozu kann eine frühzeitige Erkennung und Intervention führen?
– Eine frühzeitige Erkennung und Intervention kann zu einer Verringerung von Frakturen und einer verbesserten Knochenstärke durch geeignete Behandlungen und Lebensstiländerungen führen.

Wichtige Definitionen:
– Fraktur: Ein Bruch in einem Knochen oder Knorpel.
– Intervention: Eine Maßnahme oder ein Prozess zur Verhinderung von Schäden oder zur Verbesserung einer Situation.
– Knochendichtemessung: Eine Untersuchung, die die Knochendichte misst, um deren Stärke und das Risiko von Frakturen zu beurteilen.

Vorgeschlagene verwandte Links:
1. Garvan Institute of Medical Research
2. UNSW Sydney
3. JAMA Network Open

All Rights Reserved 2021
| .
Privacy policy
Contact